Geschwisterkinder: Unsere Tipps für weniger Krach
Rivalität oder Harmonie? Alle Eltern kennen diese Gratwanderung bei Geschwistern. Hier verraten wir euch die besten Tipps! Die Schwester hat mehr Gummibärchen bekommen oder der Bruder nimmt ihr das Spielzeug weg. Es gibt viele Auslöser, warum es zwischen Geschwistern kracht. Studien zufolge streiten sie bis zu sechs Mal in der Stunde – je kleiner sie sind, desto häufiger.
Streit unter Geschwistern: Einmischen oder ignorieren?
Als Eltern fühlt man sich dann mitunter völlig überfordert. Sollte man eingreifen oder die Kleinen die Konflikte selber lösen lassen? Gut zu wissen: Es geht meist um die Aufmerksamkeit von Mama und Papa – und um Gerechtigkeit. Doch Kinder müssen auch lernen, kleinere Kämpfe selber auszutragen. Erst wenn man bemerkt, dass ein Zank nicht endet oder sogar geboxt oder geschubst wird, sollte man einschreiten. Wichtig: Eltern sind keine Schiedsrichter, die entscheiden, wer Recht oder wer Unrecht hat. Das würde nur zu noch mehr Frust führen, weil eines der Kinder sich dann benachteiligt fühlt. Eltern sind vielmehr Coach für die Kids. Reden hilft hier. Am besten gelingt dies, wenn man den Kindern auf Augenhöhe begegnet und Fragen stellt. Was ist passiert, wie fühlen sie sich damit, was könnte die Lösung sein? Oft ist es erstaunlich, welche guten Vorschläge die Kleinen haben. Lobt, wenn ein Streit beigelegt wird. Auch wenn die Zankereien für Eltern oft eine echte Geduldsprobe sind: Es lohnt sich, weil zukünftiger Streit sich immer leichter auflösen wird. Übrigens: Wer es in der Kindheit schafft, gut mit den Geschwistern auszukommen, wird im Erwachsenenleben sozial kompetenter sein.