2. Lichtschutzfaktor
Empfohlen wird mindestens LSF 30,besser LSF 50. Der Lichtschutzfaktor gibt an, wie viel länger die Haut mit Sonnencreme der Sonne ausgesetzt sein kann, ohne zu verbrennen. Als Faustregel kann man sich merken: Lichtschutzfaktor x Eigenschutzzeit der Haut = Maximale Verweildauer in der Sonne.
3. Ohne Zusätze
Babys und Kleinkinder können empfindlich auf reizende Zusatzstoffe wie Duftstoffe, Alkohol und Konservierungsmittel reagieren. Achten Sie auf hypoallergene Produkte, die speziell für empfindliche Kinderhaut entwickelt wurden. Ein Produktvergleich der Stiftung Warentest empfiehlt insbesondere "auf parfümhaltige, alkoholhaltige oder auf Inhaltsstoffe wie Octocrylen" zu verzichten. Ohne diese Inhaltsstoffe ist die Sonnencreme für die Kinderhaut verträglicher und Reizungen sowie Pickelchen können seltener auftreten.
4. Wasserfestigkeit
Kinder planschen gerne – daher sollte die Sonnencreme wasserfest sein. Dennoch gilt: Nach dem Baden immer nachcremen! Auch durch das Schwitzen wird der Schutz bereits gemindert, weshalb regelmäßig nachgecremt werden sollte.
Tipp: Viele Apotheken und Drogerien bieten spezielle Kinderprodukte an – lasst euch beraten und testet neue Cremes zunächst an einer kleinen Hautstelle.
Allgemeine Sonnenschutz-Tipps für Babys und Kleinkinder
Sonnencreme ist wichtig – aber nur ein Baustein im Sonnenschutz. Hier sind weitere Maßnahmen, die vor Sonnenschäden schützen:
Direkte Sonne meiden – vor allem mittags
Babys unter 12 Monaten sollten gar nicht der direkten Sonne ausgesetzt werden. Zwischen 11 und 15 Uhr ist die UV-Strahlung am stärksten – da heißt es: Schatten suchen oder drinnen bleiben. Ein Sonnensegel oder UV-Schirm am Kinderwagen sind hier sehr hilfreich! Bei Decken oder Mullwindeln sollte jedoch unbedingt darauf geachtet werden, dass sie die Luftzirkulation im Kinderwagen nicht behindern.
ABER: Auch, wenn es draußen bewölkt ist, sollte man Sonnenschutz verwenden, da die UV-Strahlung auch durch die Wolkendecke dringt. Orientiert euch daher am besten immer am UV-Index. Hier empfiehlt das Bundesamt für Strahlenschutz die Verwendung von Sonnenschutz bereits ab einem UV-Wert von 3.
Schützende Kleidung
Leichte, luftige Kleidung mit langen Ärmeln und Hosenbeinen schützt zusätzlich vor der Sonne. Ein Sonnenhut mit breiter Krempe und Nackenschutz sowie UV-Sonnenbrille sind außerdem sehr hilfreich.
Schatten bevorzugen
Ob Sonnenschirm, UV-Zelt oder Bäume – Schattenplätze sind für Kinder im Sommer die beste Umgebung.
Regelmäßig eincremen
Die Sonnencreme sollte mindestens 20 Minuten vor dem Rausgehen aufgetragen werden. Besonders empfindliche Stellen wie Ohren, Nacken, Nase und Fußrücken nicht vergessen!
Viel trinken
Bei Hitze ist der Flüssigkeitsbedarf erhöht – achtet darauf, dass die Kleinen regelmäßig trinken.