Spielplatz Tipps & Tricks


Schuhe an, Jacke schnappen, Sandspielzeug einpacken und auf zum Spielplatz! Kaum sind die ersten Runden auf der Schaukel gedreht, wird aus dem kurzen Ausflug ein kleines Abenteuer. Die Rutsche wird zum Berg, der Sandkasten zur Baustelle und die Wiese zur Picknickdecke. Irgendwann kommt dann die wichtigste Frage des Tages: „Haben wir etwas zu essen dabei?“ Mit den richtigen Snacks bleibt die Stimmung entspannt. Und unsere praktischen Tricks helfen gegen nasse Schaukeln, verlorenes Sandspielzeug und matschige Schuhe. So wird aus einem Ausflug zum Spielplatz eine schöne Familienzeit. 

Eine Packung FruchtBar Bio Pizza-Flieger steht auf einer Bank auf einem Spielplatz neben einer Brotdose und einer Trinkflasche.

Diese Snacks für den Spielplatz gehören in jede Tasche

Kinder sind auf dem Spielplatz ständig in Bewegung, da kann der Hunger schnell kommen.😊 Spielplatz Snacks geben neue Energie und verhindern, dass aus dem fröhlichen Spielen plötzlich schlechte Laune wird. Obststücke, kleine Riegel, Knabbereien oder ein Fruchtpüree lassen sich unkompliziert snacken, wenn zwischen Rutsche und Sandkasten nicht viel Zeit zum Essen bleibt.

Ganz wichtig: ausreichend Snacks einpacken! Ein Teil der Snacks landet im Bauch, es wird mit anderen Kindern geteilt und ein Teil landet vermutlich auf dem Boden.😉 Das gehört zum Spielplatzleben dazu. Eine kleine Auswahl an verschiedenen Snacks ist oft besser als eine große Portion von nur einer Sache. So findet jedes Kind etwas, das gerade passt.

Einfache Snackideen zum selber machen

Wer einen Spielplatz Snack selbst vorbereiten möchte, braucht keine aufwändigen Rezepte. Kleine Gemüsesticks aus Gurke, Paprika oder (gekochter) Karotte sind schnell geschnitten und ideale Snackideen für unterwegs. Dazu passen Obststücke wie Banane, Birne oder weiche Apfelstücke. Auch herzhafte Snacks lassen sich einfach vorbereiten. Kleine Brotstücke, Mini-Wraps oder herzhafte Muffins sind besonders praktisch für unterwegs.

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Spielplatz-Ausrüstung: Gut ausgestattet ins Spielplatzabenteuer

Neben Snacks gehören Trinkflaschen, Feuchttücher und eine kleine Mülltüte in den Spielplatz Rucksack. Auch Taschentücher sind praktisch, aber bei nassen Oberflächen gibt es bessere Helfer.

  • Ein kleines Handtuch oder ein Spüllappen nehmen Wasser am besten auf. So können Kinder auch nach einem Regenschauer trocken schaukeln.
  • Für feuchte Bänke eignet sich eine große Mülltüte als Unterlage. Sie ist leicht, nimmt kaum Platz weg und schützt die Kleidung vor nassen Sitzflächen.
  • Besonders gut vorbereitete Spielplatzprofis packen zudem einen kleinen Duschabzieher ein, um Rutschen im Handumdrehen von Wasser zu befreien - ein ungewöhnlicher Spielplatz-Hack, aber ein sehr praktischer.😉
  • Eine Plastiktüte für nasse und schmutzige Kleidung oder Matschhosen sollte ebenfalls dabei sein. Ein Set Wechselkleidung ist auch Gold wert.
  • Für den Rückweg mit dem Auto oder Fahrrad ist eine Wickelunterlage oder eine weitere große Mülltüte hilfreich. Beides kann als Schutz auf dem Autositzen oder im Fahrradanhänger liegen, wenn die Kinder mit schmutzigen oder sandigen Kleidern einsteigen.
  • Bei besonders matschigen Schuhen einfach eine Duschhaube über die Schuhe ziehen – so bleibt der gröbste Schmutz draußen. Die Duschhauben lassen sich zudem über die Räder eines Kinderwagens ziehen und schützen so beim Verstauen im Auto vor Schmutz.

Sandspielzeug wiederfinden

Sandspielzeug hat eine erstaunliche Begabung dafür, sich auf großen Spielplätzen zu verteilen. Eimer hier, Schaufel dort, Förmchen unter der Bank. Damit am Ende nichts zurückbleibt, hilft ein einfacher Trick:

  • Vor dem Spielen das gesamte Sandspielzeug einmal auf einen Haufen legen und fotografieren. Das Foto zeigt später, was mitgebracht wurde. So wird die Suche nach dem letzten Förmchen deutlich einfacher.
  • Sandspielzeug mit Namen zu markieren, lohnt sich ebenfalls. Ein wasserfester Stift oder ein kleines Namensetikett zeigt, wem Eimer und Schaufel gehören. Das ist vor allem auf gut besuchten Spielplätzen hilfreich, wenn mehrere Kinder mit ähnlichen Förmchen Sandkuchen backen und Burgen bauen.
  • Noch praktischer ist ein Wäschenetz. Darin lässt sich das Sandspielzeug transportieren und zu Hause direkt ausspülen. Der Sand bleibt im Netz hängen, während das Wasser ablaufen kann.
Ein Kind rutscht auf dem Bauch mit den Füßen voraus eine Rutsche hinunten.

Sicherheit beim Rutschen, Schaukeln und Klettern

Auf dem Spielplatz darf es wild zugehen und Kinder sollten
sich austoben dürfen. Ein paar Sicherheitsregeln sorgen dafür, dass das Abenteuer nicht ungut endet.

  • Beim Rutschen gilt: Kinder sollten die Rutsche am besten allein hinunterrutschen. Rutschen Kinder auf dem Schoß von Erwachsenen, kann ein Bein des Kindes hängenbleiben oder sich verdrehen, was durch den Schwung der Begleitperson zu schmerzhaften Verletzungen führen kann. Besser ist es, neben der Rutsche herzulaufen. Vielleicht fällt es dem Kind auch leichter alleine zu rutschen, wenn es sich auf den Bauch legt und mit den Füßen voraus hinunterrutscht.
  • Vor dem Rutschen lohnt sich außerdem ein kurzer Blick auf die Oberfläche. Im Sommer kann eine Rutsche sehr heiß werden und im Herbst durch Feuchtigkeit deutlich rutschiger als üblich sein. Praktische Helfer gegen Feuchtigkeit findet ihr weiter unten in unserer Packliste.
  • Fahrradhelme sollten beim Spielen auf Klettergerüsten, Rutschen und Schaukeln abgenommen werden. Sie können hängen bleiben und dadurch das Verletzungsrisiko erhöhen. Der Helm gehört beim Klettern also nicht auf den Kopf, sondern auf den Fahrradlenker oder in die Tasche.

Sonnenschutz und Zwiebellook für jede Jahreszeit

Auch im Spätsommer und Herbst kann die UV-Strahlung noch kräftig sein. Sonnencreme und eine Kopfbedeckung gehören deshalb weiterhin in die Spielplatz-Tasche. Ein schattiger Platz ist natürlich besonders angenehm, wenn die Kinder eine Pause machen oder ihren Spielplatz Snack essen. Bei wechselhaftem Wetter hat sich der Zwiebellook bewährt. Mehrere dünne Schichten lassen sich schnell an- oder ausziehen. Morgens ist die Jacke noch nötig, mittags reicht vielleicht ein T-Shirt und am Nachmittag kommt eine zusätzliche Schicht wieder gelegen. Kinder merken oft erst spät, dass ihnen kalt oder warm ist. Mit mehreren Schichten bleibt man flexibel.

Die praktische Checkliste für den Spielplatz Besuch

Damit beim nächsten Ausflug zum Spielplatz nichts Wichtiges fehlt, kommt folgende Grundausstattung in die Tasche:

  • Trinkflasche und Spielplatz Snacks
  • Feuchttücher, Taschentücher und eine kleine Mülltüte
  • Spülschwamm oder kleines Handtuch für nasse Schaukeln
  • große Mülltüte oder Wickelunterlage für feuchte Bänke und Autositze
  • Matschhose, Plastiktüte und Wechselkleidung
  • Sonnencreme und Kopfbedeckung
  • Sandspielzeug, am besten im Wäschenetz
  • Duschabzieher für nasse Rutschen im Herbst
  • eventuell Duschhauben für dreckige Schuhe oder Kinderwagen-Reifen

So vorbereitet, bleibt mehr Zeit für das, worum es auf dem Spielplatz mit Kindern eigentlich geht: klettern, lachen, matschen und gemeinsam kleine Abenteuer erleben. Denn wenn die Kleinen am Ende schmutzig, müde und zufrieden nach Hause kommen, war es ziemlich sicher ein gelungener Ausflug zum Spielplatz. Apropos nach Hause gehen. Vom Spielplatz wegzukommen ist häufig nicht so einfach. Mit der Frage „Möchtest du noch einmal rutschen oder noch einmal schaukeln, bevor wir nach Hause gehen?“ kündigt ihr den Abschied vom Spielplatz rechtzeitig an und erleichtert euren Kindern den Übergang.